Mitteilungsblätter


Bülach, 25. Februar 2004


Liebe Juonfreunde


Weil uns die Vorbereitungsarbeiten für 'Lausanne 2004' - welche gut vorankommen, soviel sei hier schon verraten - am meisten in Anspruch nehmen, werden Sie dieses Jahr nur zwei Mitteilungsblätter erhalten. Das eine halten Sie in Händen - das nächste wird bereits die offizielle Einladung für Lausanne sein. Sicher steht unter Samstag, 2. Oktober 2004 dieses Ereignis schon rot in Ihrer Agenda. Wir freuen uns jetzt schon, möglichst viele von Ihnen im 'Konsi' in Lausanne begrüssen zu dürfen.
Darüber hinaus möchte ich Sie jedoch auch über andere Themen informieren, eines davon ist das Alle-Jahre-wieder-Thema des Mitgliederbeitrages, mit dem Sie die Aktivitäten zur immer grösseren Förderung 'unseres' Paul Juon ermöglichen.


Mit herzlichen Grüssen



 


Stand der Vorbereitungen des Paul Juon-Festtages / Journée Paul Juon 'Lausanne 2004'
Samstag, 2. Oktober 2004, im Konservatorium Lausanne

Programm

10.30 – 11.45     Eröffnungskonzert
div. Juon-Werke
Studenten des Konservatoriums Lausanne
    Mittagessen
13.45 – 14.15   Generalversammlung der
14.30 – 15.15   Vortrag von Herrn Prof. Deléglise
(Prof. für Musikgeschichte am Konservatorium Lausanne über Paul Juon)
15.30 – 17.30   Schlusskonzert
Trio Nr. 1 a-moll, op. 17
       European Fine Arts Trio
Sonate für Flöte und Klavier, op. 78
       Livia Bergamin, Flöte
       Claus-Christian Schuster, Klavier
Auswahl aus 'Tanzrhythmen', op 18/24
       Hélène Calef et François Bou, Klavier 4-händig
3. Sonate für Violine und Klavier, h-moll, op 86
       Sibylle Tschopp, Violine
       Isabel Tschopp, Klavier
Litaniae für Trio, op. 70
       Altenberg Trio, Wien
     

Wie Sie sehen, stehen nun alle Namen der Musikerinnen und Musiker des Nachmittagskonzertes fest. Dieses, dargeboten von international renommierten Solistinnen, Solisten und Ensembles, wird, der Bedeutung des Anlasses gemäss, von Radio DRS, Espace II mitge-schnitten.

Die Werbung - in möglichst vielen Medien in der ganzen Schweiz - ist bereits angelaufen. So erscheint z. B., vor allem für Graubünden wichtig, ein Artikel in den Pro Raetia-Mitteilungen. Und diese werden wiederum der Terra Grischuna beigeheftet, was uns eine rechte Verbreitung gewährleistet.
Doch bitten wir Sie dringend um Mithilfe. Wir brauchen einen vollen Saal; wir kön-nen im Gegenzug den Zuhörern aber auch wichtige Informationen und vor allem genussvolle Konzerte auf sehr hohem Niveau und einem repräsentativen Querschnitt durch Juons Schaffen garantieren.

Die Finanzierung (Budget: 13'000.-) ist schwierig, wie Sie sich denken können. Immerhin haben wir von einer Stiftung bereits einen namhaften Beitrag erhalten. Und die Pro Helvetia hat uns eine wertvolle Defizitgarantie über 3000.- zugesichert. Vorausgesetzt, wir erhalten alle Mitgliederbeiträge, fehlen uns zurzeit noch rund 4000.-. Wir unternehmen grosse Anstrengungen, die noch fehlende Summe zusammenzubringen.

Gedenktafel für Paul Juon in Vevey

Am 4. Februar fuhr ich auf Einladung von 'Vibiscum', einer Verei-nigung, die sich für kulturelle Aktivitäten in ihrer Stadt enga-giert, nach Vevey.
Paul Juon hatte dort, am Wohnort seiner zweiten Frau, 1928 ein Haus bauen lassen, das er mit seiner Familie von 1934 bis zu sei-nem Tode 1940 bewohnte. Die hübsche kleine Villa an der Av. Louis Levade 2, nahe der Kirche St. Martin befindet sich noch im ur-sprünglichen Zustand.
In Diskussionen zwischen Herrn André Nicolet und Thomas Badrutt, die eine leider nur noch kurze, aber intensive Freundschaft ver-band, wurde ca. 1997 die Idee geboren, an Juon's ehemaligen Haus eine 'plaque commémorative', ein 'Denktäfeli', wie es Thomas nannte, anzubringen. A. Nicolet trieb die Realisierung dieser Idee unermüdlich voran. In Vevey hat solches Tradition: Bereits existiert eine ganze Reihe Gedenktafeln, die bedeutenden Persönlichkeiten gewidmet sind.
Am erwähnten Tag fand bei frühlingshaftem Wetter nun die Inauguration dieser 29. Tafel statt (siehe Foto). Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass A. Nicolet auch die Kosten der Herstellung übernahm, eine noble, grosse Geste im Gedenken an seinen Freund Thomas. Ich habe bei der Einweihungsfeier die Grüsse der IJG überbracht, ihm speziell auch unseren Dank, und ich bin sicher, dass Sie diesen mittragen. Denn diese ganze Sache ist ja auch ein weiterer, wichtiger Mosaikstein in unserem Bild 'Juon in der Suisse romande'.

Anschliessend an die Feier hielt der Pianist und Musikologe Jacques Lasserre einen Vortrag mit dem Thema: Paul Juon, compositeur suisse. Hervorragend aufgebaut, präzise, informativ enthielt er nicht nur Fakten zu Juons Leben und seiner Musik, darüber hinaus ging der Referent beispielsweise auch der Frage nach, weshalb die Zeit zwischen 1940 und 1990 eine 'Juon-Pause' war und weshalb die Zeichen nun günstig stehen für eine Renaissance.

(Fast) neue Homepage www.juon.org - Hinweis auf Konzerte

Schauen Sie unbedingt wieder einmal 'bei uns herein': Auf unserer (fast) neuen Homepage sind nicht nur alle Daten aktualisiert, sondern auch das Erscheinungsbild hat geändert. Die Führung durch die verschiedenen Kapitel ist vereinfacht und gestrafft worden, einige Umwege wurden eliminiert. Vor allem aber ist es nötig geworden, direkt in den drei Sprachen deutsch, französisch und englisch Zugriff zu bekommen. Die Arbeit unserer Gesellschaft wird zusehends internationaler, und es ist deshalb unumgänglich, unseren Mitgliedern, Gästen und anderen Interessenten den Zugang in ihrer eigenen Sprache zu ermöglichen.
Technisch ging das so zu, dass ich zuerst nach Wien fuhr und einige Stunden mit Peter Andritsch, unserem Webmaster (und Musiker) zusammensass, um alle Daten zu aktualisieren. Dann zeichnete ich ihm meine Wünsche punkto Darstellung auf (von denen er mich bei vielen von einer besseren Lösung überzeugen konnte...) Der Rest passierte dann in seiner Geheimküche, vieles offenbar mit Hilfe eines sog. 'Language Pointers'. Aber fragen Sie bitte nicht mich, wie solches hinter der Fassade zugeht, Peter-sei-Dank gibt es dafür geduldige, kompetente Fachleute...
In den nächsten Wochen werden nun noch die letzten Details retuschiert. (Falls Sie noch solche Kleinigkeiten finden, die man korrigieren müsste, mailen Sie sie mir doch bitte, danke.)
Und wenn Sie schon gerade am Stöbern sind, so überzeugen Sie sich doch, dass auf immer mehr Konzertprogrammen der Name Paul Juon (wieder!) erscheint. So spielen in der nächsten Saison zum Beispiel Tonhallemusiker in ihren Matinéen zweimal Kammermusikwerke von ihm.

 

Buchhaltung

Wegen eines grossen Computerabsturzes ging die Buchhaltung 2003 am 30. 9. 2003 verloren. In aufwändiger Arbeit konnte ich sie aufgrund der lückenlos vorhandenen Einzelbelege vollständig rekonstruieren. Sie ist unterdessen auch vom Revisor überprüft und ohne Vorbehalt abgenommen worden. Sie wird dann, wie üblich, an der nächsten Generalversammlung, diesmal also eben in Lausanne, zur Abnahme vorgelegt werden.

 

Mitgliederbeitrag 2004

Sie finden beigelegt den Einzahlungsschein – worauf auch Ihr Status vermerkt ist - für die Begleichung des Mitgliederbeitrages 2004 samt der Bestätigung, dass Sie einbezahlt haben (werden). Natürlich wird dieses Vorgehen den Juristen unter Ihnen die Haare ein ganz klein wenig zu Berge stehen lassen. Aber erstens spare ich damit der Gesellschaft ziemliche Portokosten und mir Arbeit. Und zweitens zahlen ja alle Mitglieder - schon zur Entlastung ihres Gewissens - ohnehin sofort ein (am liebsten bis Ende März, der Kassier dankt - und bei Ihnen geht es auf diese Weise erst noch nicht vergessen) und dann wird dieser juristische Streitpunkt zum Glück obsolet...

(Und ich kann es natürlich nicht lassen, Ihnen als leuchtendes Beispiel von einem betagten Mitglied aus Deutschland zu berichten, von dem ich jeweils unaufgefordert in den ersten Januartagen die Einzahlung erhalte, was mich sehr freut.)

Apropos Kosten sparen: Bitte verwenden Sie wenn irgend möglich unseren Einzahlungsschein, denn Bar-Einzahlungen am Schalter verursachen IJG hohe und unnötige Spesen. Zahlen Sie bitte auch aus dem Ausland über die Post* ein, die Spesen, welche die Banken verlangen, können ins Unverschämte gehen.

*Kontaktadresse: POFICHBE
Swisspost
Postfinance
CH-3030 Bern

zug. Postcheck-Konto 90-118805-6
Int. Juon-Gesellschaft

Und schliesslich ist es mir ein Anliegen, Ihnen zu sagen, dass diese ganze 'Einzahlerei' ja nicht einfach Selbstzweck ist, son-dern... - aber das habe ich ja schon in der Einleitung geschrieben. Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag.

 

Juon-Konzerte in Berlin

Wie Sie aus dem letzten Mitteilungsblatt wissen, wurde in Berlin, an der Universität der Künste am 14. Juni 2003 ein Juon-Konzertzyklus begonnen. Berlin ist ja bekanntlich Juon's haupt-sächlichste Wirkungsstätte. Das zweite Konzert dieses Zyklus fin-det nun am 27. Juni 2004, um 11 Uhr im grossen Saal der UdK statt: Die gespielten Werke sind die Trio-Caprice op. 39 und das Sextett op. 22. Ausführende sind das EFAT sowie Professoren der UdK.

 

Dauerbrenner

Dauer-Brenner - der Name sagt es - brennen dauernd unter den Nägeln; sprich, es sind langfristige, immer aktuelle Anliegen. Ich hoffe auf Ihr Verständnis, wenn ich mir deshalb hin und wieder erlaube, einen diesbezüglichen Abschnitt aus einem früheren Mit-teilungsblatt noch einmal abzudrucken. Ich versichere Ihnen, dass ich das nicht einfach mache aus Freude über die praktische Computer-Funktion 'copy - paste', sondern weil es wichtig ist.
Also: 'Um aber auch im öffentlichen Musikleben längerfristig etwas bewirken zu können, sind wir auf neue Mitglieder angewiesen. Deshalb unsere Bitte an Sie als bereits überzeugte JuonianerInnen: Helfen auch Sie mit, neue Mitglieder zu gewinnen! Hören Sie Juon-CDs zusammen mit Freunden an - erzählen Sie davon im Schach-klub, Ihren Kindern, Ihren Musikerfreunden!
Nehmen wir einmal an, jede(r) von Ihnen wirbt auch nur 3 neue Mitglieder – 250 (zweihundertfünfzig) sind schon eine grosse Zahl! Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz!'

Neue Telefon-Nummern für Kontakte mit der IJG

Auf 1. März dieses Jahres wechselt im Raum Zürich die Vorwahl der Telefon- und Fax-Nummern.

Ich bitte Sie, davon Kenntnis zu nehmen. Die neuen Nummern lauten:

Aus der Schweiz:   Tel: 044 860 88 25   (bisher: 01 860 88 25)  
  Fax: 044 862 50 82   (bisher: 01 862 50 82)
     
Aus dem Ausland: Tel: ++41 44 860 88 25   (bisher: ++41 1 860 88 25)
  Fax ++41 44 862 50 82   (bisher: ++41 1 862 50 82)

 

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