Mitteilungsblätter


Anstelle des Mitteilungsblattes 19

Bülach, 23. Oktober 2007


Liebe Juon-Freunde

 

Kennen Sie die Geschichte vom alten, getreuen Zeitungsverträger? Nicht?
Also: Ein älterer Mann brachte jeden Morgen zu Fuss pflichtbewusst die Zeitung zu den umliegenden, weit verstreuten Höfen. Er musste sehr früh aufstehen, denn die Wege waren lang und schliesslich wollten die Leute bis zum Morgenessen ihre Zeitung haben.
Eines Tages erwischte er eine böse Grippe, hatte Fieber und hustete. Er war so krank, dass ihm seine Frau rundweg verbot, am nächsten Tag das Haus zu verlassen; er solle das Bett hüten.
Am andern Morgen war es kalt, stürmte und schneite, doch als die Frau erwachte, stellte sie kopfschüttelnd fest, dass ihr Mann nicht zuhause war. Endlich kam er wieder heim, zitternd, noch mehr hustend und kränker als zuvor. Die Frau schalt ihn und fragte missbilligend, ob er es denn nicht habe lassen können, doch die Zeitungen zu den Höfen zu bringen. Nein, das habe er nicht getan. "Aber weshalb bist du denn draussen gewesen, in deinem Zustand und dazu noch bei diesem Wetter?!"
"Ich musste den Leuten doch mitteilen, dass ich ihnen heute keine Zeitung bringen kann, da ich krank bin."

Sehen Sie, ein bisschen komme ich mir vor wie dieser Zeitungsverträger. So bringe ich Ihnen heute eben kein Mitteilungsblatt, aber nicht etwa, weil ich krank wäre, sondern:

Einerseits sind im Moment vor allem Dinge am Köcheln, aber noch nicht druckreif, so z. B. die Vorbereitungen zur Juon-Wanderausstellung 2009, die voraussichtlich in Chur beginnt. Schon jetzt kann ich Ihnen ankündigen, dass an der Generalversammlung der IJG, die wir in diesem Jahr dann natürlich an die Ausstellung koppeln werden (ähnlich wie 2004 in Lausanne) ein besonderer Leckerbissen vorgesehen ist (??...). Mehr allerdings möchte ich Ihnen im jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten.
Andrerseits stehen bei mir persönlich grosse Veränderungen an (Beruf, Wohnortswechsel), welche zu bewältigen meine ganze Kapazität braucht, zeitlich und energetisch. Und dafür bitte ich Sie um Verständnis.

Der 'Fahrplan' für die nächste Zeit sieht deshalb folgendermassen aus:

Das nächste reguläre Mitteilungsblatt mit der Nr. 20 erscheint im Januar 2008, allenfalls erst im Februar. Es ist das erste im Jahr (bisher jeweils im März erschienen), wird für alle ausgedruckt per Post versandt und enthält neben den 'novitats' und meiner neuen Adresse u. a. auch die Jahresabrechnung ebenso wie die Einladung zur Erneuerung der Mitgliedschaft.

Wie heisst es doch jeweils im Fernsehen oder in der Zeitung: "Bleiben Sie dran."

In diesem Sinne, mit herzlichen Grüssen


 

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