Mitteilungsblätter


Nummer 21

1. Oktober 2008


Liebe Juon-Freunde

Auch wenn Sie, als Mitglieder der IJG, von Ihrer Gesellschaft und von mir seit langen Monaten, nämlich seit Ende Januar, nichts mehr gehört, also kein Mitteilungsblatt bekommen haben, so kann ich Ihnen versichern, es herrschte durchaus nicht schläfrige Ruhe.

Aus dem 'courant normal' des Geschäftsführers lassen sich vorsichtig Tendenzen ablesen.
Zum einen erhalte ich mehr und mehr, auch aus dem Ausland, von Laien- wie Berufsmusikern, Anfragen zur Verfügbarkeit von Juon-Notenmaterial. Das heisst doch, dass die Bedeutung seines Werkes immer mehr ins breitere Bewusstsein dringt, dass man seine Kompositionen spielen will. Die Rubriken 'Konzertvorschau/-chronik' und 'Discographie' auf 'www.juon.org' legen davon Zeugnis ab.
Eine zweite Tendenz, welche mich besonders freut, ist die, dass Musikverlage und Musikabteilungen von Universitäten von sich aus an mich gelangen: Einerseits wird wieder mehr das Grundlagenbuch von Thomas Badrutt verlangt: 'Paul Juon, Leben und Werk', welches ja käuflich ist. Ich werde aber auch gebeten, auf Veröffentlichungen, Neuauflagen etc. hinzuweisen, auch auf solche, die in digitalisierter, elektronischer Form zugänglich sind - vgl. dazu auch weiter unten.

Womit ich mich sonst noch beschäftige und worauf ich u. a. hinweisen möchte: Auf unsere geplante Wanderausstellung/Generalversammlung 2009 und auf zwei wissenschaftliche Publikationen.

Mit herzlichen Grüssen, Ihr


 

Wanderausstellung 'Paul Juon' 2009/2010

Nach weiteren vorbereitenden Gesprächen steht nun ein interessantes, detailliertes Konzept. Der Kredit muss zwar noch von der Trägerschaft, dem 'Verein für Kulturforschung Graubünden' abgesegnet werden, doch sollte der im Jahre 2009 beginnenden Wanderausstellung nun nichts mehr im Wege stehen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Dr. Georg Jaeger für seinen hartnäckigen Einsatz in dieser Sache.

Wir haben das Glück, dass die Ausstellung kompetent gestaltet wird durch den Ausstellungsmacher und Musikforscher Walter Labhart, den ich Ihnen als Juon-Experte wahrlich nicht mehr vorzustellen brauche.

Die spannende Wanderausstellung - zum grösseren Teil auf transportablen Tafeln präsentiert - wird im September in Chur starten und bis im November gezeigt werden.  Der genaue Standort ist noch in Abklärung. Möglichkeiten sind Stadtgalerie, Kantonsbibliothek, Stadttheater, Postremise, Rabengasse. Teil der Eröffnung soll auch ein Konzert mit Juon-Musik sein.

Für den Standort Chur werden wir eine Tafel in die Ausstellung integrieren mit einer Hommage an den Gründer, Thomas Badrutt.

Im Jahr darauf soll unsere Ausstellung noch an andere Orte 'wandern'.


Generalversammlung der IJG

Ebenso soll sinnvollerweise - wie schon 2004 anlässlich der 'Journée Paul Juon' in Lausanne - am selben Tag, vorgängig der Eröffnung, die kurze Mitgliederversammlung der IJG stattfinden. Im Wissen, dass ich damit die Bestimmung der Statuten ritze, hoffe ich auf Ihr Verständnis, dass ich die GV auf diesen Zeitpunkt verschiebe, statutengemäss müsste sie nämlich 2008 stattfinden. Immerhin finden Sie hier nun noch den Revisionsbericht der Buchhaltung 2007 (Kursivdruck), den ich Ihnen im Mitteilungsblatt 20 versprochen habe. Die Zahlen der Buchhaltung 2007 habe ich ja dort schon aufgeführt. Und selbstverständlich stehe ich Ihnen wie immer für Detailauskünfte zur Verfügung.


Revisionsbericht der IJG-Rechnung 2007

Georg Wick                                                Zürich, 28. Februar 2008
Englischviertelstr. 63
8032 Zürich

Buchhaltung 2007 der Internationalen Juon Gesellschaft, Revisionsbericht

Ich habe die Buchhaltung der Internationalen Juon Gesellschaft des Jahres 2007 (abgeschlossen per 31. 12. 2007) geprüft und in allen Punkten in Ordnung befunden.

Ich beantrage deshalb, dem Kassier Décharge zu erteilen.

                                                                              (Georg Wick)

Zwei wissenschaftliche Publikationen

In den Mitteilungsblättern 18 und 20 habe ich berichtet von der langen und auch langwierigen, aber für die IJG wichtigen Geschichte der Juon-Publikationen, die Herr Henning Wehmeyer verfasst hat.
Kurz nachdem die beiden Werke publiziert worden sind und die IJG sie erhalten hat, habe ich die Nachricht bekommen, dass der Mentor des Autors, Herr Prof. Cadenbach von der Universität der Künste in Berlin im Mai 2008 überraschend gestorben ist.
Glücklicherweise besteht der Kontakt mit Herrn Wehmeyer weiterhin - eben habe ich ihn anlässlich eines Konzertes in Berlin, an dem ich beteiligt war, wieder getroffen.

Es ist denkbar, dass Sie mit Herrn Wehmeyer und seinen Forschungen noch nähere Bekanntschaft schliessen können. Doch wie und wo? Lassen Sie sich bitte überraschen und das vorläufig noch mein Geheimnis sein...

Begebenheiten aus dem Leben der Int. Juon Gesellschaft

(Ich denke, dass ich diesen Titel, den Sie ja schon aus der letzten Nummer kennen, für die 'vermischten Meldungen' vorläufig beibehalte)


Und wie immer zum Beschluss...

Falls nicht schon geschehen, teilen Sie mir doch bitte auf ufalett@juon.org Ihre mail-Adresse mit. Wenn ich Ihnen Mitteilungen per mail senden darf, erspart das mir Arbeit und der IJG Portokosten. Herzlichen Dank.

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