Mitteilungsblätter


Nummer 26

1. Februar 2011


Liebe Juon-Freunde
Das Jahr 2010 ist vorbei - das Jahr, in dem die Juon-Ausstellung stattfand und wir die 2. Auflage der Juon-Monografie präsentieren konnten. Damit sind zwar die
Aktivitäten aufgezählt, mit denen die IJG an die Öffentlichkeit getreten ist. Aber selbstverständlich ist die Arbeit im Hintergrund weitergegangen. So konnte ich etwa viele wertvolle Kontakte knüpfen oder erneuern oder weitere Ausstellungsorte anpeilen. Sie lesen davon weiter unten, aber ich präsentiere Ihnen natürlich
auch die Jahresrechnung und orientiere Sie über andere Vereins-Interna.

Wenn ich einen Blick weit voraus werfe, dann auf den Samstag, 25. August 2012 (zweitausendzwölf!), welchen ich Sie jetzt schon bitte, sich vorzumerken und frei
zu halten. Im Moment verrate ich Ihnen erst soviel, dass an diesem Tag die nächste General-/Mitgliederversammlung stattfinden wird, wiederum in einem sehr
speziellen, 'gluschtigen' Rahmen.

Und ich bitte Sie um Ihre Mitarbeit, indem Sie für die erwähnte Juon-Monografie Reklame machen; privat, in Bibliotheken, Vereinen. Das neue, sehr lesenswerte
Buch, von dem noch eine Beige in meinem Kasten liegt, kann nicht studiert werden, wenn es dort vor sich hindöst..


Ich danke Ihnen und grüsse Sie herzlich, Ihr


PS: Und dann gibt’s für die Mitglieder noch eine Überraschung...

 

Neues Vorstandsmitglied

Ich beginne meinen Bericht mit einer guten Nachricht und einer Entschuldigung: Sie haben mir an der letzten GV das Mandat erteilt, ein neues Vorstandsmitglied
nicht nur zu suchen, sondern auch gleich zu wählen. Am 29. August 2010 hat mir Jeannette Alvera, welche in Luzern Musik studiert, in einem Gespräch mit Freude zugesagt, im Vorstand mitzuarbeiten! Herzlichen Dank, sicher auch in Ihrem Namen. Und ich entschuldige mich bei ihr und Ihnen dafür, dass ich das im letzten Mitteilungsblatt mit keiner Silbe erwähnte.

 

Bündner Kulturpreis für Georg Jäger

Gerne bin ich am 19. November letzten Jahres nach Chur gereist an die Verleihung des Kulturpreises des Kantons Graubünden an Georg Jäger. Ganz herzliche
Gratulation! Er war verdienter Geschäftsführer des Instituts für Kulturforschung Graubünden ikg, ja, hat dieses in seiner heutigen Form und Bedeutung aufgebaut. Er hat mit Sicherheit auch den massgeblichsten Anteil am Zustandekommen unserer Ausstellung. Ich empfinde, dass sich die Zusammenarbeit mit Georg je länger je mehr zu einer Freundschaft entwickelt, der ich viel verdanke und die mir immer wichtiger wird.

 

Buchhaltung/Revision 2010 der Int. Juon Gesellschaft und
Einladung zur Erneuerung der Mitgliedschaft 2011

Auszug aus dem Revisionsbericht unseres Revisors, Herrn G. Wick:
Ich habe die Buchhaltung der Internationalen Juon Gesellschaft des Jahres 2010 (abgeschlossen per 31. 12. 2010) geprüft und in Ordnung befunden.

Ich beantrage deshalb, dem Kassier Décharge zu erteilen.

Gesellschaftsvermögen am 31. 12. 2010  
15'084.25
Abnahme im Jahre 2010  
-3'162.40
   
(gez. Georg Wick)

Zwei Vorbemerkungen zur Abnahme des Gesellschaftsvermögens:

a) Die IJG hat logischerweise viel in die zwei Grossprojekte 2010 investieren müssen. (Die detaillierte Abrechnung davon ist für Mitglieder bei mir einsehbar.)
Dank einem äusserst fairen Verteilschlüssel zwischen der ikg [herzlichen Dank an diese!] und uns halten sich aber die Ausgaben für unsere kleine Gesellschaft in erträglichen Grenzen.

b) Der zweite Grund für die Abnahme des Vermögens ist technischer Natur. Im Oktober wurde durch einen Stromstoss mein Computer zerstört. Die Dokumente (nicht aber die Programme) konnten zum Glück gerettet werden - mit Ausnahme der Buchhaltung (!). In sehr aufwändiger Arbeit und mit Hilfe von Computerspezialisten
konnte ich sie aber dann doch lückenlos rekonstruieren. Die dabei entstandenen externen Kosten an die Fachleute sowie der notwendige Neukauf der beiden Programme, mit denen ich die ganze IJG verwalte, habe ich mir erlaubt abzuwälzen (ca. CHF 500.-).

Natürlich finden die Mitglieder wiederum den Einzahlungsschein beigelegt für die Erneuerung der Mitgliedschaft (mit Statusangabe [E = Einzelmitglied, S = Studentenmitglied, P = Paarmitglied, K = Kollektivmitglied]) und ich erlaube mir ebenso wieder, Ihnen mit gleicher Post gerade die Zahlungsbestätigung zukommen
zu lassen, mit dem Sie Ihren Beitrag beim Steueramt als Zuwendung deklarieren dürfen.

Ich danke Ihnen dafür, wie sehr Sie der IJG die Treue halten und bitte Sie, dies auch weiterhin zu tun.
Vergessen Sie bitte nicht, bis Ende März einzuzahlen, aber möglichst nicht am Schalter, da uns das zu hohe und vor allem unnötige Kosten verursacht. Danke.

Bei Einzahlungen aus dem Ausland:

BIC oder SWIFT   POFICHBEXXX
Clearing   9000
IBAN   CH70 0900 0000 9011 8805 6
Name   nt. Juon Gesellschaft, 7000 Chur
     

Mitgliederbestand

Per 1. Januar 2011 zählt die IJG in 5 Gruppen 51 Mitglieder; nämlich 39 Einzel-, 1 Studenten-, 5 Paar-, 5 Kollektiv- / Institutionsmitglieder, 1 Ehrenmitglied.
Mutationen im Jahre 2010: Wie im letzten Mitteilungsblatt schon erwähnt, haben wir Zuzug erhalten von 3 Einzel- und dem Lienau-Verlag als Kollektiv-/Institutionsmitglied.

Begebenheiten aus dem Leben der Int. Juon Gesellschaft

a) Die ikg hat uns in verdankenswerter Weise Dokumente geschenkt (Noten, Bücher, Plakate). Das Sammeln von Dokumenten gehört zu unseren Kerngeschäften
(Statuten, § 1).

b) Mit der neuen Direktorin der BCU, Frau Jeannette Frey, vor allem aber auch mit der neuen Leiterin der Musikabteilung, Verena Monnier (Nachfolgerin des pensionierten Jean-Louis Matthey), bahnt sich eine gute Zusammenarbeit an. Möglicherweise wird Juon sogar für ein Pilotprojekt der BCU ausgewählt, an dem ich wohl mitarbeiten würde.

c) Noch mit einer andern Person habe ich einen wichtigen Kontakt aufgebaut - nur darf ich Ihnen leider noch nicht sagen, mit wem und in welchem Zusammenhang.
Eine Aussage im Editorial verbietet mir das! Nur nochmals soviel: Merken Sie sich bitte den 25. August 2012 vor.

d) In anderem Zusammenhang habe ich Ihnen bereits von zwei Personen im Ausland erzählt, die intensiv für Juon arbeiten:

1. Angel Ramirez: Er schrieb mir in einer mail: "...I will have a program in the mexican radio dedicated to Paul Juon! I will make a panoramic of his work. In Mexico he is an unknown composer!..." Und später: "... the program was a hit! Nobody here knew anything about Juon. I received comments by mail and call in the radio station, the people enjoyed very much the work by Juon. I selected piano, lieder, chamber and orchestral works, a program during 2 hours ... Some people wish cd's by Juon..."

2. Die russische Musikologin Tatiana Nerovnaya, welche wertvolle wissenschaftliche Forschung betreibt, um Juon in Russland bekannt zu machen, wird vielleicht dieses Jahr in die Schweiz reisen, um in den Archiven (BCU, Bern, IJG, vielleicht darf sie sogar in Herrn Labharts fantastische Dokumentation hereinschauen) Unterlagen für ihre Arbeit zu finden. Nach dem anregenden mail-Wechsel freue ich mich nun auf den persönlichen Kontakt mit ihr.

e) Sie erinnern sich: Einerseits habe ich Ihnen im Herbst jene CD als Jahresgabe zugesandt, andrerseits reklamiert wegen der schnöden Nichtbeachtung meiner Juon-Marke. In diesem Zusammenhang drucke ich gerne folgenden mail-Ausschnitt eines Mitgliedes ab:

"...habe ich mir heute Morgen eine Frühstücks-Mattinata mit Ihrer CD bereitet – mit höchstem Genuss! Haben Sie ganz herzlichen Dank!
Gelesen habe ich Ihren Brief schon länger, mich natürlich auch geschämt für das Übersehen der Briefmarke (das kommt davon, wenn man die Briefe, welche die Post ja neuerdings sehr gerne zur 'Massensendung' zusammen kommen lässt, manchmal schon im Treppenhaus und ohne Brille aufreisst!) und dafür mich an der Nachlieferung delektiert ...
Die Idee mit der 'Platte' mit den Auszügen finde ich toll; ich erkannte viel besser, was mir 'schmeckt', wo es nach mehr ruft! Ich könnte ja nun kalauern: spät (den Schatz) gehoben – früh genossen – neu entzückt!..."

PS: Auch diese Sendung ist (in der Schweiz) mit einer Juon-Marke frankiert...


 

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