Mitteilungsblätter


Bachenbülach, Bülach, 8. September 2002


Liebe Juonfreunde


Ich gebe es unumwunden zu - so ganz ist meine Seele noch nicht wieder zurück - zu schön war die Ruhe und Weite der alaskischen (Berg-) Land-schaften, zu intensiv die Eindrücke der Tiere, Pflanzen und Menschen auf unserer grossen, 7-wöchigen Reise.
Deshalb blieb halt auch 'juonisch' einiges liegen - ich bitte die Betroffenen um Nachsicht.
Dabei gibt es Schönes zu berichten, z.B. dass man langsam auch in den grossen Sälen dieser Welt Werke von Juon (wieder) spielt. So etwa fand am 6. September im grossen Saal der Tonhalle Zürich* die Aufführung des Tripelkonzertes op. 45 statt (European Fine Arts Trio, Symphonisches Orche-ster Zürich, José Ferreira-Lobo) und am 5. Februar 2003 gar wird in der be-rühmten Philharmonie Berlin das Philharmonische Klavierquartett Juons Rhapsodie op. 37 spielen.
Und dann erfolgt die Einladung zur alle zwei Jahre stattfindenden Gene-ralversammlung; es wird u. a. auch zu berichten sein von der Tätigkeit der IJG und - wovon denn sonst noch - vom Geld. Also:
*die IJG war dort mit einem Stand präsent

 


Generalversammlung 2002 (Mitgliederversammlung)

Erlauben Sie mir hierzu noch eine Vorbemerkung: Paul Juon verbrachte bekanntlich seine letzten Lebensjahre am Genfersee (Vevey). Die Biblio-thèque cantonale et universitaire (BCU) in Lausanne habe ich Ihnen bereits vorgestellt als wichtiges Juon-Zentrum in der Schweiz. Gründe genug also, den Fokus der IJG auf diese Gegend zu richten, dort eine fruchtbare Erweiterung zu suchen.
Wir planen nun, die Generalversammlung 2004 in Lausanne in etwas grös-serem Rahmen durchzuführen, wenn möglich in Zusammenarbeit mit der BCU. Das braucht lange und umfassende Vorarbeiten. Die Versammlung dieses Jahr, nochmals in Chur, ist deshalb eine 'kleine'.

Einladung zur

Generalversammlung 2002
Samstag, 26. Oktober 2002, 14.00 Uhr

Musikschule Chur
Süsswinkelgasse 5
7000 Chur

1. Begrüssung / Entschuldigungen
2. Erläuterung und Abnahme des Tätigkeitsberichtes
3. Erläuterung und Abnahme der Rechnungen 2000 und 2001
4. Déchargeerteilung an den Vorstand
5. Diskussion

Zum Abschluss gibt es eine musikalische Ueberraschung - eine ganz kleine zwar, aber deshalb nicht minder wertvoll als Werke, die in den eingangs erwähnten 'grossen Sälen der Welt' gespielt werden.

 

Finanzen

    2000   2001    
Mitgliederbeiträge   + 2'561.45   3'550.--    
Katalogverkauf   + 438.20   + 160.--    
Spenden (inkl. Legat 5000.-/[2000])   5'441.05   + 53.--    
             
Ankauf für Archiv       - 131.40    
Administration   - 3'596.20   - 1'060.90    
             
Vermögen 2000           10'279.50
Vermögen 2001           12'850.20
             
2002            
Projektunterstützung 2002   - 500.--       14'701.40***
             
***Stand 8. 9. 2002            

 

Mitgliederstatistik

    2000   2001   Mitgl Ende 01
Eintritte Einzelmitglieder   13   1   50
Eintritte Studentenmitglieder   -   1   1
Eintritte Paarmitglieder   3   -   7
Eintritte Kollektivmitglieder   -   1   4
             
Austritte Einzelmitglieder   1   1    
Austritte Kollektivmitglieder   -   1    
             
Ehrenmitglied           1
             
Total Mitglieder           63***
(***Stand 8. 9. 2002)            
             

 

In eigener Sache

Der Kassier spricht ... und damit wissen Sie natürlich, was nun kommt. Aber Sie wissen auch, dass Ihre Mitgliederbeiträge die Grundlage oder den 'Lebensquell' unserer Arbeit bilden.

Wenn ich Ihnen nun einerseits versichere, dass ich Verständnis habe, dass natürlich ganz einfach Ihr Einzahlungsschein unterging (ich erlaube mir deshalb, ganz diskret 'denjenigen welchen' nochmals einen solchen bei-zulegen) und Sie andrerseits realisieren, dass die gesamthaft ausstehenden Beiträge mehr als CHF 1000.-, mithin gegen einen Drittel aller Einnahmen ausmachen, dann kann ich mich bestimmt freuen, weil ich in den allernächsten Tagen sämtliche restlichen Zahlungen noch erhalten werde. Jetzt schon besten Dank dafür.

 

Tätigkeitsbericht

Ich führe eine Art 'Tagebuch', um nachträglich rekonstruieren zu können, was wann gelaufen ist. Hier eine kleine Zusammenfassung daraus:

-   Den weitaus grössten Teil der Arbeit bilden Anfragen wegen Noten, Tonträgern oder auch nach unserem Katalog. Immer mehr läuft sol-che Korresondenz via e-mail (ufalett@juon.org), was sehr praktisch und speditiv ist.
-   Musiker oder Konzertveranstalter wollen Juon-Werke spielen oder aufnehmen und fragen nach Unterstützung. Wir bieten diese an in Form von Fotos, von welchen wir die Rechte haben und Hinter-grundinformationen für das Programmheft/CD-Booklet, oder wir richten am Konzertabend einen Stand ein, wo wir für Juon, aber auch für uns selbst, die IJG, werben. Langsam fühlen wir uns finanziell so 'stark', dass wir beginnen können, ausgewählte Projekte auch mit einem Beitrag zu unterstützen (z.B. 'Manifestation P. Juon à Blonay', vgl. MB Nr. 7). Dieses Konzert wurde übrigens von Espace 2 live auf-gezeichnet und wird im nächsten Winter gesendet (Termin noch nicht bekannt).
-   Am 7. März 2001 haben wir einen Originalbrief von P. Juon angekauft.
-   Am 26. März 2001 haben wir ein ganzes Konvolut von Briefen in russi-scher Sprache bekommen (Briefwechsel zwischen Modest Tschai-kowskij , dem Bruder des Komponisten und Juon).
-   Am 6. Mai 2001 habe ich den Nachlass von Thomas Badrutt, Juon betreffend, in die BCU nach Lausanne gebracht.
-   Am 26. Okt. 2001 hat die IJG das im Mitteilungsblatt 7 abgedruckte originale Notenblatt erhalten.
-   etc.
     
-   Intern sind es das Verbuchen von Mitgliederbeiträgen oder Neuan-meldungen (hier hätte ich noch Kapazität frei...).
-   Versand von Katalogen.
-   Nachführen und Ergänzen unserer Homepage (neu hier: Eine Dis-cographie der Juon-Werke, vor allem auch von Neuerscheinungen). Bitte helfen Sie mit und melden Sie mir solche, und teilen Sie mir bitte auch mit, wenn Sie von einem geplanten oder durchgeführten Konzert mit Juon-Werken wissen (für die Rubriken 'Konzerte' und 'Konzertchronik').
-   Verhandlungen mit Verlagen und Fachzeitschriften.
-   Vorbereitung der GV (vor allem 2004, siehe oben).
-   Verkehr mit Behörden, Aemtern, Banken (z.B, damit Sie Ihre Spenden von den Steuern abziehen dürfen...)
-   Verfassen und Versand der Mitteilungsblätter
-   Druck von Werbeflyern, Briefumschlägen
-   und, und, und...

 

Auf Wiedersehen am 26. Oktober in Chur,
mit herzlichen Grüssen, Ihr



 

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